Rundreise

Für einen unserer neueren Kunden fuhren wir gleich auf eine große Reise. Eine Woche waren wir zusammen mit der Hanomag Lohnhärterei unterwegs an drei verschiedenen Standorten, die erste Station lag bei Posen in Polen. Nach einer langen Fahrt machten wir noch am Nachmittag des Anreisetages die ersten Aufnahmen, da wir eine lange Wunsch-Shootingliste abzuarbeiten hatten und gleich einiges schaffen wollten.

Bewegte Arbeitstage

Abends im Hotel ließen wir uns vom Kellner ein Gericht von der polnischen Speisekarte empfehlen, wussten danach aber nicht genau was uns erwartet. Es war jedoch sehr lecker und sehr reichhaltig, sodass wir das verpasste Mittagessen wieder aufgeholt hatten. Im Nebenraum des Hotels bot sich Daniel ein ungewöhnlicher Anblick, denn ausgerechnet hier wurden tatsächlich Tiere gehalten. Neben Fischen und Vögeln gab es auch Schildkröten und Echsen.

Am nächsten Morgen standen wir schon wieder früh in der Werkshalle und brachten die letzten Motive in den Kasten, bevor wir mittags zum Standort Berlin weiterreisten. Essen fanden wir unterwegs an einer Raststätte: lecker Bockwurst. In Berlin angekommen, machten wir noch eine Werksbegehung, um unsere Motivliste für die nächsten Tage zusammenzustellen. Über den langen Arbeitstag war das Trinken völlig zu kurz gekommen. Deswegen trieb uns der Durst aus dem Hotel zu einem angrenzenden Supermarkt, und wir schaufelten uns die Arme mit Getränken voll. Erst vor der Tür beim Betrachten der eingekauften Menge wurde uns richtig bewusst, wie groß der Durst geworden war.

Der Frühstücks-Italiener

Nach dem Supermarktbesuch gingen wir direkt zum Italiener neben dem Hotel, wo wir wieder lecker gegessen haben. Am nächsten Morgen gab es dann eine lustige Überraschung: zum Frühstück wurde ein Durchgang vom Hotel zum Nachbarhaus geöffnet, sodass wir uns plötzlich beim Italiener wiederfanden. Unschwer zu erkennen war der Raum, trotz anderer Perspektive, an dem „ganzen lufttrocknenden Schinken“, der von der Decke hing. Nach einem weiteren langen Arbeitstag verbrachten wir den zweiten Abend in Berlin getrennt auf eigene Faust.

Die schönste Übernachtungsörtlichkeit erwartete uns in Gommern, wo wir in einer Wasserburg untergebracht waren. Diese hatte eine Brauerei, vor der wir abends bei herrlich milden Temperaturen saßen und uns ein Bier und leckeren Spargel schmecken ließen. Währenddessen konnten wir ein Turmfalkenpärchen beobachten, das sich im Turm der Wasserburg eingenistet hatte. Kitschig – aber einfach schön.

Assistenz Sandra Wille