Heißes Shooting

Nach unserer Hanomag-Rundreise standen noch zwei Termine im hannoverschen Werk an. Die wohl härtesten Rahmenbedingungen erwarteten uns hier. Wir sollten in einer Halle den Abschreckungsprozess von Bauteilen fotografieren, der uns zur Einstimmung vorab auf Video gezeigt wurde. Nach dem Anschauen dieses Videos erklärte sich uns auch die schwarze Decke der Halle. Es handelte sich um den Ruß von meterhohen Stichflammen, die bei diesem Prozess entstehen.

Besser auf Abstand

Für Daniel samt Kamera empfahl sich also ein gewisser Sicherheitsabstand, Sandra hielt sich vorsichtshalber gleich im Hintergrund. Das Umsetzen der Bauteile in das „Abkühlbecken“ war beeindruckend und wir warteten gespannt auf die Stichflammen. Als diese schließlich in die Höhe schossen, kam uns mit Wucht eine Wand extremer Hitze entgegen. Sehr spannend, das erlebt man wirklich nicht alle Tage.

Ausgetrickst

Am zweiten Tag kümmerten wir uns hauptsächlich um die Geschäftsführung und um Aufnahmen im Hauptgebäude. Für das Einrichten der Portraits stellte Sandra sich zur Probe in das Set. Aus Spaß bat Daniel unsere Ansprechpartnerin, doch noch „Sandras T-Shirt 2 cm nach links zu schieben und die eine Haarsträhne zurechtzurücken“. Brav folgte sie seinen Anweisungen und bemerkte Daniels breites Grinsen erst hinterher.

In die Höhe

Für die Außenaufnahmen stieg Daniel – wie auch schon in den anderen Standorten – in einen kleinen Gitterkorb, der von einem Gabelstapler einige Meter in die Höhe gehoben wurde. Sowohl Daniel als auch der Gabelstaplerfahrer bemerkten schon beim Einstieg in den Korb eine Gemeinsamkeit: beide haben Höhenangst. Was tut man nicht alles für die perfekte Fotoperspektive!

Assistenz Sandra Wille, Make-up Manuela Nowak